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Förderung durch den Innovationsfond des Gemeinsamen Bundesausschusses

HörGeist – Hörtest für Menschen mit geistiger Behinderung in ihrem Lebensumfeld

Menschen mit geistiger Behinderungen sind vermehrt von Hörstörungen betroffen (mindestens 15% der Gesamtpopulation), die meist nicht bekannt und häufig auch nicht mit Hörhilfen versorgt sind.
Die Implementierung eines Programms niedrigschwelliger systematischer Hörscreenings, -diagnostik, Therapieeinleitung und langfristiger Monitorings in die Lebensumgebung von Menschen mit geistiger Behinderung (Kindergärten, Schulen, Werkstätten, Wohnbereich) erscheint daher sinnvoll.
Im Rahmen des Projektes sollen 1050 Menschen unterschiedlichen Alters mit geistiger Behinderung in ihrem Lebensumfeld ein Hörscreening und eine sich anschließende Referenzdiagnostik sowie Therapieeinleitung/-kontrolle und Kommunikationsberatung bei vorhandener Hörstörung erhalten.
Ein Jahr später erfolgt ein zweites Screening mit Prüfung des bisherigen Versorgungs- und Therapieoutcomes.

Das Projekt ist ein Gemeinschaftsprojekt (unter der Leitung von Prof. Dr. Katrin Neumann, Bochum) der unten stehenden Einrichtungen, gefördert durch den Innovationsausschuss des Gemeinsamen Bundesausschusses zur themenspezifischen Förderung von neuen Versorgungsformen:

St. Josef- und St. Elisabeth-Hospital, Abt. f. Phoniatrie und Pädaudiologie, Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie, St. Elisabeth-Hospital, Bochum
AOK Rheinland/Hamburg, Düsseldorf
Universität Duisburg-Essen, Lehrstuhl für Medizinmanagement
Essener Forschungsinstitut für Medizinmanagement GmbH
Universität zu Köln, Humanwissenschaftliche Fakultät, Department Heilpädagogik und Rehabilitation, Lehrstuhl Audiopädagogik
Universität Bremen, Kompetenzzentrum für Klinische Studien Bremen